Scrambled Tofu (veganes Rührei)

Scrambled Tofu ist eine der neuesten Erfindungen des globalen veganen Frühstück-Syndikats. Passend zu meinem letzten Kitchen Hack zu Rührei habe ich diese Woche ein etwas spezielleres Rezept für euch. Der Name “scrambled Tofu” entstand in Anlehnung an den englischen Namen für Rührei, “scrambled eggs.” In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr eine vegane Version von Rührei zubereiten und ausprobieren könnt. Auch wenn man gerne Eier zum Frühstück isst (was ich hin und wieder gerne mache), kann dieser scrambled Tofu trotzdem eine interessante Alternative darstellen. Zudem kenne ich mittlerweile auch ein paar Leute, die sich nicht freiwillig vegan ernähren, sondern schlicht eine Unverträglichkeit gegenüber Eiern haben.

Wieso sollte ich scrambled Tofu zum Frühstück machen?

Auch wenn du dich nicht vegan ernährst und keine Ei-Unverträglichkeit hast, ist dieser scrambled Tofu einfach immer noch richtig lecker. Dazu kommt, dass Tofu zwar etwas weniger Protein hat als Hühnerei (8 g statt 13 g pro 100 g), dafür aber auch nur halb so viele Kalorien (76 statt 155 pro 100 g). Und auch, wenn ihr nur einmal ein kulinarisches Experiment wagen wollt – scrambled Tofu ist immer eine gute Idee. Es schmeckt besonders lecker mit frischem Brot, Bagels, oder etwas Avocado Toast und ist eine wunderbare Ergänzung für den Brunch am Wochenende.

Scrambled Tofu
Scrambled Tofu

Zutaten für 2 Personen:

  • 350 g weicher Tofu
  • 1 El Öl oder Margerine
  • Salz, Pfeffer
  • 1 tl Kurkuma
  • 1/2 tl Paprikapulver (optional)
  • 1 tl Hefeflocken (auch optional)
  • eine Prise Knoblauchgranulat (schon wieder optional)
  • 1/2 tl Kala Namak, besser bekannt als Schwefelsalz – gibt’s in jedem Bioladen. Das sorgt für den richtig ‚authentischen‘ Geschmack
  • ca. 50 ml Pflanzenmilch
  • 2 El pflanzliches Joghurt
  • frischer Schnittlauch oder Petersilie, nach Lust und Laune

Zubereitung des Scrambled Tofu

Die Zubereitung ist sehr einfach und geht auch ganz schnell. Den Tofu schneiden wir in 4-6 dicke Scheiben, wickeln ihn dann in Küchenrolle ein und geben ihn für 2 Minuten bei 900 Watt in die Mikrowelle, ganz ähnlich also wie beim Rezept für lauwarme Sobanudeln. Dadurch bekommt er eine richtig gute Konsistenz. Alternativ dazu kannst du die Tofuscheiben auch einfach für ca. 2 Minuten in heißem Wasser kochen. Du kannst diesen Schritt auch ganz überspringen, aber der Tofu bekommt so eine bessere Konsistenz.

Dann stellen wir eine Pfanne auf mittlerer Hitze auf. Gleichzeitig geben wir die Pflanzenmilch und das pflanzliche Joghurt gemeinsam mit etwas Salz, einer Prise Pfeffer, dem Kurkuma und dem Schwefelsalz (und optional mit dem Paprikapulver, der Hefeflocken und dem Knoblauchgranulat) in eine Schüssel und vermischen alles sorgfältig. Als nächstes brechen wir den Tofu in kleine Stückchen und gebe diesen dann in zu den restlichen Zutaten in der Schüssel.

Anschließend geben wir die Margerine oder das Öl in die Pfanne. Sobald sie heiß ist, geben wir den Tofu dazu und braten ihn langsam an. Nach ein paar Minuten schmecken wir den Tofu noch mit Salz und Pfeffer ab und garnieren noch mit frischer Petersilie und/oder frischem Schnittlauch. Fertig!

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