Pide mit Pilzfüllung

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Pide mit Pilzfüllung
Pide mit Pilzfüllung

Wer noch nie Pide gegessen hat, hat wirklich was verpasst. Pide ist irgendwie eine Mischung aus einem gefüllten Fladenbrot und einer türkischen Pizza (sorry für diese Vereinfachung, ist aber meiner Meinung nach so) – oder zumindest dem, was ich mir unter eine türkischen Pizza vorstelle. Der Teig schmeckt sehr mild und leicht, die Füllung dafür würzig und intensiv. Die Pilzfüllung in diesem Rezept ist eine großartige Alternative zur klassischen Fleischfüllung und schmeckt garantiert – nicht nur VegetarierInnen. Die Mengenangaben im Rezept beziehen sich auf eine Hauptmahlzeit für 4-6 Personen, Pide eignet sich aber auch hervorragend als Snack für eine größere Gruppe. Unbedingt ausprobieren!

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Ich persönlich liebe die Arbeit mit frischem Teig – das sieht man auch bei meinen Rezepten! Egal ob Hefe- oder Nudelteig, hier wirst du bestimmt fündig.

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Zutaten für 4-6 Personen

Für die Füllung:

  • Champignons, 800 g 
  • 2 Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • Thymian, 1 Tl
  • Chiliflocken, 1 Tl
  • Petersilie, 2 El, frisch gehackt
  • Feta, 400 g
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Pflanzenöl zum Braten

Für den Teig:

  • Mehl, 500 g 
  • Naturjoghurt, 250 g 
  • Wasser, 100 ml, lauwarm
  • 1 Packung Trockenhefe
  • Salz, 2 Tl
  • Zucker, 1 Tl
  • Pflanzenöl, 1 El

Wer das Rezept lieber vegan genießen will, lässt den Feta in der Füllung weg und ersetzt das Naturjoghurt einfach durch 250 ml lauwarmes Wasser (gesamt sind das dann 350 ml für dieses Rezept – ich schreib’s lieber dazu).

Zubereitung der Pide mit Pilzfüllung

Der Teig

Für den Teig das Mehl in eine große Schüssel geben. Dann das Salz, den Zucker und die Trockenhefe dazugeben. Gut verrühren. Anschließend Joghurt, Wasser und Pflanzenöl unterrühren. So lange Rühren, bis sich langsam ein Teig-Ball bildet. Diesen dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Anschließend so lange kneten, bis der Teig eine ganz glatte Oberfläche bekommt. Das geht meistens etwa 5-10 Minuten. Schlussendlich den Teig wieder zurück in die Schüssel geben und mit einem frischen Geschirrtuch abdecken. So zugedeckt für 60-90 Minuten gehen lassen.

Die Füllung

Bevor wir hier mit irgendetwas starten, das Backrohr auf höchster Stufe Unter- und Oberhitze vorheizen. Wer einen hat, sollte unbedingt einen Pizzastein verwenden. Wer keinen hat, sollte unbedingt einen kaufen gehen.

Die Champignons halbieren und dann in feine Blättchen schneiden. Anschließend die Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel ganz klein scheiden, den Knoblauch fein hacken. Dann eine große Pfanne auf höchster Stufe erhitzen und etwas Pflanzenöl zugeben. Sobald auch dieses heiß ist, die Pilze darin braten. Nach 2-3 Minuten sollten die Pilze so etwa auf die Hälfte ihres Volumens zusammengeschrumpft sein. Dann die Zwiebel und die Paprika zugeben und ebenfalls mit braten. An dieser Stelle auch schon etwas Salz zugeben. Sobald alles glasig ist (nach etwa 10 Minuten) die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Dann den Knoblauch, die Chiliflocken und den Thymian zugeben und kurz anschwitzen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und die frisch gehackte Petersilie zugeben. Zum Schluss die Füllung in eine Schüssel zum Auskühlen geben.

Die Pide

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Dort kurz durchkneten. Dann in vier gleich große Teile schneiden. Einen Teil auf der Arbeitsfläche lassen, die restlichen drei wieder in die Schüssel geben und zudecken. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder macht man eine große Pide, dann einfach bei diesem Teig-Ball bleiben. Oder man schneidet ihn in zwei oder drei (oder vielleicht noch mehr?!) kleinere Teile. So wird aus der Pide eher ein Finger-Food, was aber echt super funktioniert. Wie dem auch sei, den so übrig-gebliebenen Teig-Ball (egal wie groß – Teig ist immer wunderschön) leicht lang-ziehen, so dass er eine ovale Form bekommt. Dann mit einem Nudelholz auf eine Dicke von 2-3 mm auswalken.

Die Füllung gut umrühren. Dann die Hälfte des Fetas grob zerbröckeln und zur Füllung geben. Abermals umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend etwas Füllung auf den Teig geben. Dabei ruhig großzügig sein. Trotzdem sollte man rund um die Füllung überall etwa zwei cm an Teig übriglassen. Diese zwei cm werden nämlich jetzt zur Mitte hin gezogen. Die Enden dabei zusammendrücken, wie im Foto erkenntlich sein sollte. Oben drauf nochmals etwas Feta geben. Mit dem restlichen Teig genauso vorgehen. Abschließend im vorgeheizten Backrohr (im Idealfall auf dem Pizzastein!) so lange backen, bis die Pide eine schöne, braune Farbe bekommen hat. Mahlzeit!

 

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