Spaghetti Aglio e Olio (nicht ganz traditionell)

Spaghetti Aglio e Olio
Spaghetti Aglio e Olio

Eine Zeit lang kochten meine Freunde und ich oft Spaghetti Aglio e Olio nach dem Ausgehen. Genau dann, wenn eh schon alles egal ist und man auch getrost Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl essen kann. Denn viel mehr ist nicht dran, an diesem wunderbaren Nudelgericht. Es ist aber ihre Einfachheit, die sie so köstlich macht. Spaghetti Aglio e Olio ist nämlich eines jener Gerichte, bei der die einzelnen Zutaten nicht so besonders sind, die Summe daraus aber ein Gericht liefert, das seinesgleichen sucht. Auch wenn sie als Kater-Präventionsessen wie geschaffen scheinen (wer nie Spaghetti Aglio e Olio nach dem Ausgehen gegessen hat, hat meines Erachtens nach nie wirklich gelebt) sind sie auch perfekt als Mittag- oder Abendessen. Denn richtig zubereitet schmeckt der Knoblauch angenehm mild, ohne lange nachzuhängen. Kocht nach und genießt!

Die Kostenaufstellung für die Spaghetti Aglio e Olio:

ZutatKosten für die gesamte PackungKosten im Gericht
Spaghetti
500g – 0,79€0,40€
Knoblauch4 Knollen – 1,99€0,10€
Petersilie1 Bund (10 El) – 1,19€0,36€
Zitrone
4 Stück – 1,29€0,32€
Grana Padano200 g – 3,32€0,33€


1,51

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Zutaten für 2 Personen als große Portion oder für 3 als kleine Portion

  • 3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl, 3 El
  • Chiliflocken, 1/2 Tl
  • frisch gehackte Petersilie, 3 El
  • 250 g Spaghetti
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Saft einer Viertel-Zitrone (~2 ordentliche Spritzer) (nicht traditionell)  
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone (bitte mit unbehandelter Schale) (sowas von nicht traditionell)
  • frisch geriebener Grana Padano Käse (optional) (ok spätestens jetzt drehen sich die Nonnas Italiens kollektiv im Grab um) 

Zubereitung der Spaghetti Aglio e Olio

Eine große, tiefe Pfanne auf niedriger Hitze aufstellen. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Anschließend gemeinsam mit dem Olivenöl in die Pfanne geben. Der Knoblauch darf unter keinen Umständen braten, sondern sollte im lauwarmen Olivenöl eher vor sich hin schmoren. Also ganz niedrige Hitze, dann werden die Spaghetti Aglio e Olio am besten. Anschließend die Chiliflocken zugeben.

Gleichzeitig einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser unverschämt stark salzen – traditionell werden die Nudeln später nicht mehr gesalzen. Man kann die Pasta aber auch einfach nicht traditionell kochen (also später salzen), das funktioniert bei diesem Gericht auch ganz hervorragend.

Sobald die Nudeln al dente sind, diese abseihen. Dabei unbedingt (ich wiederhole: UNBEDINGT) eine große Tasse mit Nudelkochwasser auffangen. Etwa 100 ml des Nudelkochwasser zur Öl-Knoblauch-Mischung geben und kurz gemeinsam aufkochen. Währenddessen die Petersilie fein hacken. Wer sich traut, sich vor dem italienischen Aglio-e-Olio-Kollektiv zu versündigen reibt jetzt die Zitronenschale zum Öl. Ich finde es lecker, weil es das ganze Gericht etwas auffrischt. Aber traditionell ist es halt nicht.

Dann die Nudeln in die Pfanne geben und die Petersilie unterrühren. Wer seinen Platz im italienischen Nudel-Himmel weiter verspielen mag, gibt jetzt einen ordentlichen Spritzer Zitronensaft dazu und schmeckt die Nudeln mit Salz und Pfeffer ab. Gegebenenfalls kann auch noch etwas vom Kochwasser zugegeben werden.

Dann heiß servieren. Wer mag, kann noch etwas Grana Padano darüber reiben. Ihr habt euch hier wieder so einen halbherzigen Traditions-Witz erwartet, nicht wahr? Tja, da hab ich euch wohl überlistet! Lasst euch die Spaghetti Aglio e Olio trotzdem schmecken! Viel Spaß beim Nachkochen!

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