Happy Veganuary!

Frohes neues Jahr! Ich hoffe sehr, dass euer Jahreswechsel angenehm verlief 🙂 Silvester und der Neujahrstag bringen bei mir – wie wahrscheinlich bei den allermeisten von euch – zumindest ein bisschen die Frage nach Neujahrsvorsätzen. Wie möchte ich das neue Jahr beginnen, um mich selber zu verbessern? Meiner Erfahrung nach sind Neujahrsvorsätze meist zum Scheitern verurteilt. (Auch wenn ich keine genauen Daten dazu habe, sind im Jänner sicher mehr Leute in Fitnessstudios als im März.) Entweder sind sie zu tiefgreifend und ambitioniert („Ich esse im neuen Jahr keinen Zucker mehr!“) oder zu ungenau („Ich werde beim Weggehen ab jetzt immer ein Bier weniger trinken!“). Abhilfe schafft bei vielen der Fokus auf einen Monat. So wird beispielsweise beim „Dry January“ (also „trockener Jänner“) versucht, im Jänner keinen Alkohol zu trinken. In diese Kerbe schlägt auch der Veganuary. Veganuary ist ein Kofferwort aus „vegan“ und „January“ (also sowas wie veganer Jänner) und beschreibt den Trend, sich einen Monat pflanzlich ernähren zu wollen.

Der Veganuary

Die Aktion des Veganuary wurde 2014 ins Leben gerufen. Im Jänner 2022 machten schon beinahe 630.000 Menschen mit! Man befindet sich also in guter Gesellschaft. Ich habe schon vor einiger Zeit über die wachsende Bedeutung von pflanzlicher Ernährung im Kontext der Klimakrise geschrieben. Grob zusammengefasst: unsere Ernährung ist einer der größten Hebel, um unseren klimatischen Fußabdruck zu verringern. Vom Tierwohl, den gesundheitlichen Aspekten und den finanziellen Vorteilen in Zeiten starker Inflation ganz zu schweigen. Trotzdem finde ich es unrealistisch, dass wir uns alle von heute auf morgen nur noch pflanzlich ernähren. Aktionen wie der Veganuary sind dabei eine großartige Chance, ein bisschen „vegane Luft“ zu schnuppern. Im Sinne eines Neujahrsvorsatzes ernähren sich die meisten Teilnehmer:innen des Veganuary den ganzen Jänner über vegan. Doch wem das zu viel ist, kann auch einfach einmal mit einer pflanzlichen Mahlzeit pro Woche starten. Aller Anfang ist schwer und langfriste Entwicklungen funktionieren durch niederschwellige Veränderung oft am besten. Ich ernähre mich selber sonst auch nicht komplett vegan, von mir müsst ihr diesbezüglich also wirklich keinen erhobenen Zeigefinger erwarten.

Ich werde den Veganuary nutzen, um ein paar gute vegane Rezepte zu präsentieren. Zwar gibt es auf diesem Blog schon über 50 Rezepte, die entweder komplett vegan sind oder leicht veganisiert werden können. Trotzdem möchte ich die kommenden Wochen nutzen, um euch Rezepte näherzubringen, die einfach, schnell und komplett pflanzlich sind. Mein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei auch darauf, leckere Klassiker einfach zu veganisieren. Ein bisschen so, wie bei meinen Rezepten für Pilzgulasch, Shepherd’s Pie, Bolognese und Mousse au Chocolate. Wie immer liegt mein Fokus aber primär darauf, leckere Rezepte zu schreiben, die einfach ganz nebenbei vegan sind. Mehr dazu erfährt ihr in den kommenden Posts!

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